RÜCKEN & WIRBELSÄULE

Mit einem gestärkten und gesunden Rücken leichter durchs Leben…

Stress, Bewegungsmangel oder Haltungsfehler machen unserem Rücken zu schaffen. Mal drückt es im Kreuz, mal zieht es im Nacken. Ob Muskelverhärtung, Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall – die Krankheitsbilder sind genauso vielfältig wie häufig.
Rückenschmerzen sind ein Volksleiden unserer Zeit – oft mit erheblichen Einschränkungen im Alltag. Meine PatientInnen wünschen sich eine Rückkehr in ein aktives, schmerzfreies Leben.
In meiner Heilpraktiker Praxis für Osteopathie und Chiropraktik habe ich mich auf folgende Beschwerden spezialisiert:

Rückenschmerzen
Hexenschuss (Lumbago)
Bandscheibenvorfall
Nackenschmerzen

⇒ Selbsttest für Ihre Rückenschmerzen

    1. Können Sie sich im Sitzen die Schuhe zubinden?
    2. Haben Sie Schmerzen bei bestimmten Bewegungen (z.B.: schweres Heben)?
    3. Können Sie sich nach vorne beugen?
    4. Haben Sie Schmerzen beim Atmen?

Rufen Sie mich gerne an, um Ihre Beschwerden individuell zu besprechen und abzuklären, welche Behandlungsform in Frage kommt und ob es ggf. im Vorfeld einer diagnostischen Abklärung (Röntgen- oder MRT-Befund) bedarf. Sofern ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen sind, können wir mit einer Behandlung in meiner Praxis für Osteopathie und Chiropraktik beginnen.

Hexenschuss

HEXENSCHUSS (Lumbago)

Plötzlich schießt er ein – dieser akute, stechende Schmerz. Nichts geht mehr. Man hat das Gefühl, sich nicht mehr bewegen zu können.

In meiner Praxis bin ich auf die Behandlung von Rückenschmerzen und Hexenschuss spezialisiert.

Was ist ein Hexenschuss?

Der umgangssprachliche Begriff „Hexenschuss“ bezeichnet plötzlich auftretende Schmerzen im unteren Rücken. Lumbago, so die medizinische Fachbezeichnung für diesen akuten Kreuzschmerz, zählt zu den typischen Volkskrankheiten.

Einen Hexenschuss zieht man sich meist durch eine abrupte, ungeschickte oder ungewohnte Bewegung des Rumpfes zu. So kann zum Beispiel beim Hochstemmen eines Gegenstandes mit gebeugtem Rücken ein akuter Schmerz ins Kreuz „einschießen“. Betroffene können sich dann kaum noch bewegen, da die Muskeln in der Lendengegend stark verspannt sind. Dabei werden Nerven gereizt, die die Wirbelsäule versorgen, was wiederum diesen quälenden Schmerz verursacht.

Ursachen

Wer einen Hexenschuss erleidet, hat sich zuvor meist ruckartig oder ungewohnt bewegt. Auch falsche oder verstärkte Belastung kann den akuten Schmerz auslösen. Dabei liegt das ursächliche Ereignis manchmal sogar einige Tage zurück. Der stechende Schmerz ist in einer plötzlichen Verhärtung der Muskulatur begründet. Die ist bei Betroffenen meist unterentwickelt und kann Überlastungen oder Instabilitäten entsprechend schlecht auffangen. Ebenso können psychische Belastungen oder feuchtes, kaltes, Wetter das Auftreten eines Hexenschusses begünstigen.
Ferner kann eine Bandscheibenvorwölbung ausschlaggebend sein: wenn eine Bandscheibe nach vorn, in den Spiralnerven- oder Rückenmarkskanal gerutscht ist, drückt sie auf die Nerven bzw. auf das Rückenmark (sog. Ischiasschmerz).

Weitere Faktoren:

    •  zu wenig Bewegung und Sport
    • ungünstiges Sitzen am Büroarbeitsplatz
    • Skoliose (Wirbelsäulenverkrümmung)
    • Wirbelblockaden der Lendenwirbelsäule
    • Muskelverspannungen

Symptome

Einen typischen Hexenschuss beschreiben Betroffene als plötzlich einschießenden Schmerz, der sich über den unteren Lendenwirbelbereich und das Kreuzbein erstreckt. Besonders beim Laufen oder Stehen quälen die stechenden Schmerzen. Oft strahlen sie auch weiter aus. Die Beweglichkeit ist aufgrund der Schmerzen in der Lendenwirbelsäule stark eingeschränkt. Meist betreffen sie nur eine Körperseite zwischen Gesäß und Rumpf. Wen der Hexenschuss erwischt hat, der kann sich meist auch nicht mehr bücken oder sich aufrichten. Automatisch wird eine leicht nach vorn gebeugte Position als Schonhaltung eingenommen. Etwas Linderung verschaffen das Liegen auf der Seite mit angewinkelten Beinen oder die Rückenlage mit Stufenlagerung (angewinkelte Beine auf einen Stuhl oder übereinander gestapelte Kissen legen). Ist auch die Brustwirbelsäule betroffen, kann dies zur Beeinträchtigung beim Atmen und im Zuge dessen auch zu Schmerzen beim Husten, Gehen oder Sitzen führen.
Kommen zum Rückenschmerz weitere Symptome hinzu wie Kribbeln, Empfindungsstörungen an den Beinen oder Lähmungserscheinungen ist eine ärztliche Abklärung unbedingt ratsam, um Ursachen wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall auszuschließen. Die Symptome eines Hexenschusses und die eines Bandscheibenvorfalls können ähnlich sein. In beiden Fällen haben Betroffene Rückenschmerzen, die gegebenenfalls bis ins Gesäß und in die Beine ausstrahlen. Ebenfalls zum Verwechseln ähnlich: die plötzliche Schmerzattacke. Während Hexenschuss-Schmerz aber meist nach kurzer Zeit von alleine weggeht, ist ein Bandscheibenvorfall (Bandscheibenprolaps) eine Erkrankung, die unbedingt von einem Arzt untersucht und behandelt werden muss.

Behandlung

Osteopathie, Chiropraktik, Akupunktur, Massagetechniken und Naturheilkunde sind sehr gut zur Behandlung von Hexenschuss (Lumbago) geeignet. Ziel ist es, auf schonende Weise die Beweglichkeit wiederherzustellen. Ergänzend zur manuellen Therapie kann auch ein Impulsmassagegerät zum Einsatz kommen, um Rückenverspannungen und Verspannungen der Gesäßmuskulatur zu lösen. Sollten als Ursache auch organische Beschwerden im Darm, der Niere oder den Unterleibsorganen mit ausschlaggebend sein, kann Akupunktur und ein naturheilkundliches Rezept in Kombination mit Osteopathie die Behandlungszeiten verkürzen. Unterstützen kann man den Heilungsprozess unter anderem durch Wärmeanwendungen: Wärme regt die Durchblutung an und das entspannt die Muskulatur. Bei akutem Hexenschuss gilt: keinesfalls eine Schonhaltung einnehmen und weiter aktiv bewegen. Eine schonende Bewegung führt schneller zur Genesung.

Gerne bin ich auch in akuten Fällen für Sie da.

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen

Wenn ein schmerzender Rücken das konzentrierte Arbeiten oder die unbeschwerte Radtour unmöglich macht und Ihnen den Schlaf raubt…

Selbst das Aufstehen am Morgen ist eine Qual. Rückenschmerzen zehren hartnäckig an der Lebensqualität und können sogar chronisch werden.

Rückenschmerzen entstehen durch Nervenreizungen an der Brust- und Lendenwirbelsäule, die in den Rücken ausstrahlen. Die Schmerzen befinden sich häufig im unteren Rücken oder zwischen den Schulterblättern in der Brustwirbelsäule. Auch organische Beschwerden können sich in Form von Rückenschmerzen äußern.

In meiner Praxis für Osteopathie und Chiropraktik bin ich auf das Behandeln von Rückenbeschwerden und Bewegungseinschränkungen spezialisiert. Sollte keine schwerwiegende Diagnose wie zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall vorliegen, kann sofort mit der Therapie begonnen werden.

Ursachen

Besonders häufig gehen Rückenschmerzen mit Verspannungen und Wirbelblockaden einher. Derartige Verspannungen entstehen durch:
    • Bewegungsmangel
    • Falsche Haltung
    • Monotone Bewegungsabläufe am Arbeitsplatz
    • Falsches Heben und Tragen
    • Übergewicht

Auch Stress, Sorgen und Ängste gehen an unserem Körper nicht spurlos vorüber. Denn psychische Anspannung erhöht auch die Anspannung der Muskulatur – es kommt zu gereizten Nervenwurzeln und Schmerzen im Rücken sind vorprogrammiert.

Weitere Ursachen für Rückenbeschwerden können sein:

    • Bandscheibenvorwölbungen
    • Degenerationen der Wirbelsäule
    • Blockaden der Halswirbelsäule (braucht Röntgen- oder MRT-Befund)
    • Menstruationsbeschwerden (PMS)
    • Beckenblockaden (ISG Iliosakralgelenk)
    • Organische Beschwerden: die oberen Verdauungsorgane (Leber und Magen) machen sich zwischen den Schulterblättern bemerkbar, Beschwerden des Darmes und der Unterleibsorgane gehen auf den unteren Rücken und das Becken.

Ferner gibt es Auslöser für Rückenschmerzen, die eine ärztliche Versorgung voraussetzen und ergänzend in meiner Praxis behandelt werden können:

    • Bandscheibenvorfälle
    • Wirbelfrakturen
    • Nierenbecken- und Prostataentzündungen,
    • entzündliche Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn,
    • Oberbauchschmerzen von Leber, Gallenblase und Magen
    • Unfälle, Stürze und stumpfe traumatische Verletzungen

Symptome

Selbst das Anziehen der Schuhe kann zur Herausforderung werden, wenn das Kreuz beim Bücken oder Aufrichten weh tut.

Ebenso vielfältig wie die Ursachen von Rückenschmerzen sind auch die Symptome:

    • (plötzlich) stechender Schmerz im Lenden- oder Brustwirbelbereich
    • Muskelverspannungen
    • (morgendliche) eingeschränkte Beweglichkeit
    • Steifer Rücken
    • ausstrahlende Schmerzen ins Gesäß oder in den Nacken
    • Lähmungserscheinungen in den Beinen oder Armen
    • Schwächegefühl
    • Kribbeln
    • Probleme, sich gerade aufzurichten

Behandlung

Ganzheitliche Therapieverfahren wie Osteopathie, Chiropraktik, Akupunktur und Naturheilkunde sind haben sich bei der Behandlung von Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen und Wirbelblockaden (steifer Hals, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden etc.) bewährt. Ziel ist es, die Beweglichkeit wiederherzustellen und die Schmerzen zu reduzieren. Da die Ursachen für Rückenbeschwerden sehr vielfältig sind, ist eine individualisierte Therapie sinnvoll.

Behandlungsbeispiele aus meiner Heilpraktiker Praxis für Osteopathie:

Viele meiner PatientInnen plagen Schmerzen zwischen den Schulterblättern – was häufig mit Beschwerden der oberen Verdauungsorgane einhergeht. In der Behandlung löse ich zunächst manuell oder mit einem Impulsmassagegerät die Muskelverspannungen. Anschließend kommen osteopathische Techniken zum Einsatz, um die faszialen Strukturen auszugleichen. Sollten dann noch Wirbelblockaden und Bewegungseinschränkungen vorhanden sein, wird die Wirbelsäule mit osteopathischen und chiropraktischen Techniken repositioniert.

Akute Bandscheibenvorfälle behandle ich nur nach vorheriger Diagnose durch Fachärzte wie Orthopäden und Radiologen. Arztberichte und Röntgen-Befunde helfen mir bei der Auswahl geeigneter Therapieverfahren.

Beschwerden des Darmes und der Unterleibsorgane können Schmerzen im unteren Rücken und im Kreuzbein verursachen. Die Folge: Hexenschuss, Kreuzbein- oder Ischiasbeschwerden. Zum Beispiel kann es passieren, dass nach einer OP im Unterleib (z.B. Blinddarm) die Narbe mit dem „Untergewebe“, also dem Bauchfell und den Faszien, verklebt und sich ein fester Narbenzug bildet. Durch die Behandlung der inneren Narben können Beckenschiefstände korrigiert werden. Mit osteopathischen Techniken lässt sich sogar die Nierenbeweglichkeit mobilisieren.

Sollten die Beschwerden eher energetischer Natur sein, ist häufig eine Kombination mit Akupunktur sinnvoll. So kann eine chronisch entzündliche Darmerkrankung wie Collitis ulcerosa durchaus positiv auf eine osteopathische Therapie mit Akupunktur ansprechen, besonders bei PatientInnen ab dem vierzigsten Lebensjahr.

Entscheidend bei jeder Behandlung ist immer der individuelle, ganzheitliche Blick auf meine PatientInnen und deren Lebensumstände. Manchmal hilft es auch schon, Gewohnheiten zu verändern.
Der Installateur, zum Beispiel, der die Rohrzange immer wieder auf die gleiche Weise benutzt und dadurch einen Tennisellenbogen bekommt. Mein Tipp: die Zange einfach anders greifen und die Schmerzen lassen nach.
Oder die Büroangestellte mit Beschwerden im unteren Rücken und in der Gesäßmuskulatur – trotz bester ergonomischer Büromöbel. Mein Tipp: ein höhenverstellbarer Tisch, an dem sie im Stehen arbeiten kann.
Oder der ambitionierte Sportler mit einseitigen Trainingsprogrammen oder zu wenigen Ausgleichsübungen. Als ehemaliger Amateurkampfsportler kann ich auch hier meine PatientInnen eingehend beraten.

Rufen Sie mich gerne an und ich nehme mir die Zeit, um Ihr Anliegen zu besprechen.

Nackenschmerzen

Nackenschmerzen

Wenn der Schulterblick beim Autofahren nicht mehr funktioniert und der Hals steif wird…

Nackenschmerzen sind vielen von uns leider bestens bekannt. Die Beschwerden entstehen oft durch Stress, schlechte Haltung oder falsche Arbeitsbelastung und können chronisch werden.

In meiner Praxis für Osteopathie und Chiropraktik bin ich auf das Behandeln von Nackenschmerzen und Muskelverspannungen spezialisiert. Liegt kein Bandscheibenvorfall, Fibromyalgie (eine chronische Schmerzerkrankung) oder eine Wirbelsäulendegeneration vor, können wir sofort mit der Therapie beginnen.

Was sind Nackenschmerzen?

Nackenschmerzen bezeichnen Schmerzen im Bereich des Nackens, die aufgrund einer verspannten Muskulatur im Halsbereich in Arme, Schultern und Kopf ausstrahlen können. Die schmerzhaften Verspannungen führen oft zu einer Bewegungseinschränkung des Halses und der Arme. Zudem können Migräne oder Kopfschmerzen als Folge auftreten. (Verlinkung zu Kopfschmerzen)

Ursachen

Die Ursachen für Nackenschmerzen sind sehr vielfältig und werden durch eine Kombination von Überlastung und einer schwachen Halsmuskulatur begünstigt. Langes Sitzen am Schreibtisch in ungünstiger Haltung und mit dauernd leicht angespannten Muskeln kann schnell zu Schmerzen, einem verspannten Nacken sowie zu Kopfschmerzen führen. Auch Arbeiten, bei denen der Kopf in den Nacken gelegt wird, wie z. B. beim Deckenstreichen, können Muskelbeschwerden auslösen ebenso wie einseitige Bewegungen um Arbeitsplatz, das falsche Tragen von Gegenständen oder Taschen sowie Sportarten mit erhobenem Kopf (z.B. Rennradfahren oder Brustschwimmen).

Weitere mögliche Ursachen für Nackenbeschwerden:

    • Wirbelblockaden der Brust- und Halswirbelsäule
    • Psychische Probleme (Stress, Depressionen)
    • Bewegungsmangel
    • Fehlstellungen der Füße oder Hüfte
    • Bandscheibenvorwölbung
    • Wachstumsstörung der Wirbelsäule (Morbus Scheuermann)
    • Fehlstellung der Wirbelsäule (Skoliose)
    • Organbeschwerden im Oberbauch (Leber, Gallenblase, Magen)
    • rheumatische Erkrankungen (Rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew)
    • Osteoporose
    • Fibromyalgie-Syndrom
    • Zähneknirschen

Nach ärztlicher Versorgung können auch folgende Ursachen in meiner Praxis behandelt werden:

    • Blockaden der Halswirbelsäule (Röntgen- oder MRT-Befund)
    • Bandscheibenvorfall
    • Wirbelfrakturen

Symptome

Nackenschmerzen können bis in die Schultern und in den Kopf ausstrahlen. Symptomatisch sind ein steifer Hals und Bewegungseinschränkungen des Kopfes. Teilweise kommt es auch zu Taubheitsgefühlen im Nacken.

In einigen Fällen treten zusammen mit den Nackenschmerzen auch weitere Symptome auf, wie:

    • Kopfschmerzen
    • Übelkeit und Erbrechen
    • Müdigkeit
    • Sehstörungen
    • Fieber
    • Schwindel
    • Ohrgeräusche
    • Schmerzen in den Armen
    • Schmerzen in den Schultern

Bei chronischen Nackenschmerzen hat es sich bewährt, ein Schmerztagebuch zu führen, um das Beschwerdebild möglichst genau zu erfassen. Darin sollten Symptome so detailliert wie möglich notiert werden:

    • Dauer der Schmerzen (in Intervallen, dauerhaft usw.)
    • Wann treten Schmerzen auf? (morgens, nachts usw.)
    • In welcher Situation? (bei welcher Bewegung, draußen, drinnen, Wetter, Arbeit usw.)
    • Wo genau? (Lokalisation des Schmerzmittelpunktes)
    • Ausstrahlung? (in die Schultern, Schulterblätter, in den Rücken, den Kopf usw.)
    • Qualität der Schmerzen (stechend, dumpf, brennend, bohrend, etc.)
    • in welcher Lebenssituation traten die Schmerzen zum ersten Mal auf? (Änderung äußerer oder sozialer Umstände wie z. B. Nahrungsumstellung, neue Sitzmöbel, neues Kopfkissen, neuer Arbeitsplatz, neue Beziehung, neue Sportart, Krankheit usw.)
    • Begleitsymptome (Fieber, Schwäche, Konzentrationsstörung, Unwohlsein, Gefühlsstörungen usw.)

Bei starken oder anhaltenden Nackenschmerzen ist ein Besuch beim Arztbesuch für eine exakte Diagnosestellung notwendig. Gerne berate ich Sie dahingehend.

Behandlung

Osteopathie, Chiropraktik, Akupunktur und Naturheilkunde sind in den meisten Fällen gute Therapiemethoden, um Nackenschmerzen effektiv zu behandeln. Da häufig die Muskulatur des oberen Rückens beteiligt ist, kommt ergänzend ein Impulsmassagegerät zur Lockerung der Rückenverspannungen zum Einsatz. Sollten als Ursache organische Beschwerden ausschlaggebend sein, wird versucht, mit Akupunktur und einem naturheilkundlichen Rezept in Kombination mit Osteopathie die Behandlungszeit zu verkürzen.

Um subakute und rezidivierende Beschwerden zu behandeln, wird vor allem regelmäßige Bewegung empfohlen. Wirksam ist eine Kombination aus Ausdauersport, Kräftigungsübungen der Rumpfmuskulatur und Dehnungsübungen. Gerne zeige ich Ihnen Übungen, wie Sie die Nacken- und Schultermuskulatur dehnen und entspannen können.

So vielfältig die Symptome und Ursachen von Nackenschmerzen sind, so wichtig ist auch eine individuelle Diagnose und Anamnese.

Bandscheibenvorfall - Diskusprolaps

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps)

Plötzlich schießt es in den Rücken ein. Ein stechender, pochender Schmerz. Beine oder Arme kribbeln oder fühlen sich taub an – wenn akute Rückenschmerzen ausstrahlen, lautet die Diagnose häufig Bandscheibenvorfall.

Allerdings wird heute in vielen Fällen nicht mehr gleich operiert, sondern auf konservative wie alternative Methoden gesetzt. In meiner Heilpraktiker Praxis habe ich mich auf Bandscheibenvorfälle spezialisiert und behandle meine PatientInnen mit Osteopathie, Chiropraktik und Akupunktur.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Bandscheiben sind eine Art Stoßdämpfer zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie bestehen aus einem weichen Gallertkern, der wie ein Gelkissen wirkt und von einem Ring aus Faserknorpel umschlossen wird. Verrutscht dieser Gallertkern und durchbricht die Faserhülle, spricht man von einem Bandscheibenvorfall, auch Bandscheibenprolaps genannt. Wenn die austretende Gallertmasse auf die benachbarten Nerven und das Rückenmark drückt, kommt es zu heftigen Rückenschmerzen. Am häufigsten wird der Ischiasnerv eingeklemmt. Dieser dickste und längste Nerv des Körpers zieht an der Rückseite des Oberschenkels bis hinunter zum Fuß. Ein eingeklemmter Ischiasnerv verursacht somit Schmerzen, die vom Gesäß über die Rückseite des Beins bis in den Fuß ausstrahlen.

In ca. 90 % der Fälle tritt ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf (lumbaler Bandscheibenvorfall). Hier drückt der weiche Kern auf die Spinalnerven der Lendenwirbelsäule, was zu einem Hexenschuss und ausstrahlenden Schmerzen oder Kribbeln in den Beinen führen kann. Betroffene nehmen häufig eine Schonhaltung in der Wirbelsäule (zur Seite oder nach vorne) ein. Manchmal ist auch der Übergang von der Brust- zur Lendenwirbelsäule (BWS) oder von der Lendenwirbelsäule zum Kreuzbein (lumbosakral) betroffen.

In nur ca. 10 % der Fälle kommt es zu einem Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule (HWS) (zervikaler Bandscheibenvorfall). Hier drückt der weiche Kern auf die Spinalnerven der HWS. Diese Quetschung verursacht häufig Nackenschmerzen, Schulterschmerzen oder ausstrahlende Schmerzen in die Arme. Betroffene können nicht nach oben schauen.

Rufen Sie mich gerne an, um Ihre Beschwerden individuell zu besprechen und abzuklären, ob eine vorherige ärztliche Diagnose notwendig ist. Beim Radiologen wird der Bandscheibenvorfall mittels MRT Befund festgestellt.

Ursachen

Die häufigsten Ursachen für einen Bandscheibenvorfall sind:

    • Haltungsfehler
    • Mangelnde Bewegung
    • normaler altersbedingter Verschleiß der Bandscheibe
    • Übergewicht
    • Verletzungen durch Unfälle
    • einseitige Belastung z. B. bei langem Sitzen
    • Instabiler Kompensationsmechanismus des Körpers
    • Überlastung durch schwere körperliche Arbeit oder Leistungssport
    • Wirbelblockaden

Die Bandscheibe wird mit zunehmendem Alter weniger elastisch und kann schlechter Wasser speichern. Somit steigt das Risiko, dass der Faserring der Bandscheibe reißt. Aus diesem Grund sind vorwiegend Menschen mittleren Alters und nur sehr selten jüngere Menschen von Bandscheibenproblemen betroffen.
Bauch- und Rückenmuskulatur stützen und stabilisieren die Wirbelsäule. Sind diese Muskeln wenig bis gar nicht trainiert, belastet das die Bandscheibe zusätzlich.
Ebenso ist falsches Heben schwerer Lasten gefährlich für die Bandscheibe. Schweres sollte nur mit geradem Rücken gehoben werden, denn bei rundem Rücken lastet etwa das acht- bis zwölffache Gewicht auf den Bandscheiben.

Symptome

Je nach Art und Weise kann festgestellt werden, wo der Bandscheibenvorfall auftritt und welcher Nerv betroffen ist.

Symptome Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS)

    • Kribbeln oder Taubheitsgefühle an Rücken, Bein oder Gesäß
    • Ausstrahlende Schmerzen in die Beine
    • Lähmungserscheinung, Schwächegefühl in den Beinen
    • Schmerzen im (unteren) Rücken
    • Hexenschuss – Lumbago – steife Lendenwirbelsäule
    • Schonhaltung zu einer Seite des Körpers
    • Fehlempfindungen (Sensibilitätsstörungen)
    • Stuhlgang oder Urin kann nicht mehr zurückgehalten werden (Notfall)

Symptome Bandscheibenvorfall der Brustwirbelsäule (BWS)

    • heftige Schmerzen im oberen Rücken
    • ausstrahlende Schmerzen im Brustbereich und in die Rippen

Symptome Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS)

    • Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Kopf, Nacken, Schultern oder Armen
    • heftige Schmerzen im Nacken- oder Halsbereich
    • steifer Hals
    • ausstrahlende Schmerzen in einen Arm
    • Lähmungserscheinungen oder Schwächegefühl in den Armen
    • Schwindel
    • Schonhaltung des Kopfes (z.B. nach vorne – Betroffene können nicht nach oben schauen)

Sollten Sie akute schwere Symptome haben und sich nicht mehr bewegen können, ist eine ärztliche Abklärung (Röntgen-, MRT- oder CT-Untersuchung) dringend erforderlich, um den Bandscheibenvorfall zweifelsfrei zu diagnostizieren.

Im Falle von leichten Symptomen können wir sofort mit einer manuellen Therapie in meiner Praxis für Osteopathie und Chiropraktik beginnen.

Behandlung

Viele Bandscheibenvorfälle werden ohne Operation behandelt. Der Erfolg einer osteopathischen und chiropraktischen Therapie hängt vom Schweregrad des Bandscheibenvorfalls ab. Durch das Behandeln des gesamten Körpers und der umliegenden Strukturen der Wirbelsäule soll eine Minderung der Schmerzen und eine Verbesserung der Beweglichkeit der Wirbelsäule erzielt werden.

Je nach Schweregrad kommen folgende Therapiemethoden zum Einsatz:
Osteopathie
Sakro-Occipitaltechnik (SOT)
Chiropraktik
Akupressur
Akupunktur
Massagetechniken und Impulsmassage
Faszientechniken
Bewegungstherapie

Folgende Körperteile können behandelt werden:
Becken und Ileosakralgelenk
Muskulatur, Sehnen und Bänder des Rückens, des Beckens und der Beine
Kauapparat (CMD)

Bei einem Bandscheibenvorfall ist es wichtig, aktiv zu bleiben, um die Beweglichkeit zu fördern. Daher gebe ich meinen PatientInnen verschiedene Bewegungsübungen an die Hand. Auf die Rückenschmerzen selbst hat es keinen Einfluss, ob man aktiv bleibt oder sich schont. Soweit die Schmerzen es erlauben, ist es auf jeden Fall sinnvoll, weiter den normalen Tätigkeiten nachzugehen. Zudem ist nachgewiesen, dass ein Bewegungstraining erneuten Beschwerden vorbeugen kann. Auch Entspannungsübungen können helfen.
Bei starken Schmerzen bleibt allerdings manchmal keine andere Möglichkeit, als sich erst einmal in einer möglichst entlastenden Haltung hinzulegen. Viele Menschen empfinden die Stufenlagerung als angenehm: Dabei werden die Unterschenkel auf eine Ablage gelegt, die etwa so hoch ist, dass Unter- und Oberschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden.
Der Erfolg der manuellen Therapie hängt davon ab, ob die Bandscheibe die ganze Zeit auf die Spinalnerven drückt. Sollte dies der Fall sein, ist eine Zusammenarbeit mit Fachärzten und Physiotherapeuten sinnvoll. In eher leichteren Fällen lohnt sich der Versuch, mit Osteopathie und Chiropraktik eine Linderung der Schmerzen und mehr Beweglichkeit zu erzielen.

Rufen Sie mich gerne an, dann können wir Ihre Beschwerden individuell besprechen und abklären, ob eine osteopathische Behandlung das Richtige für Sie ist